Baden Württembergische -
Lammfleischerzeugergemeinschaft e.V.

Ein Programm für Mensch, Natur und Umwelt
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Wanderschäferei Ernst und Stefan Fauser

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Betriebsporträt

Die Schäferei von Ernst und Stefan Fauser hat ihren Betriebsstandort in Pfronstetten auf der Schwäbischen Alb. In den Gemarkungen Meidelstetten, Oberstetten, Ehestetten, Hayingen und Ehrenfels/Wimsen beweiden Ernst Fausers Mutterschafe besonders typische Alblandschaften. Rund 90% dieser Flächen zählen zu den Wachholderheiden, deren Erhalt mit der intensiven Nutzung durch Schafe sichergestellt wird. Den 3-Generationenbetrieb begründete Adolf Fauser in den 60er Jahren, Regina Fauser baut derzeit mit dem touristischen Angebot einen weiteren Betrieb auf.

Stefan Fauser übernahm noch während seiner Ausbildung im Jahr 2001 den großväterlichen Anteil. Seine Herden beweiden heute die weiter entfernten Flächen wie Teile des Münsinger Truppenübungsplatzes und Weidegründe in Hundersingen, Herbertingen und auf der Heuneburg. Die Winterweiden in Oberschwaben erreichen Schäfer und Herden auf ihren traditionellen Wanderwegen.

Seit 1999 beteiligen sich Fausers an der Aufzuchtkooperation Oberschwaben. Landschaftspflege und Erhaltung der Kulturlandschaft haben bei Fausers einen hohen Stellenwert. Mit Hilfe der Aufzuchtkooperation können die Kalkmagerrasen, die teilweise klein parzelliert sind und weit auseinander liegen, optimal gepflegt werden.
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Das Futter steht nicht besonders üppig - Kennzeichen von
  "Magerrasen" und Heiden. Dies bedeutet auch lange Wege
zum satt werden, so dass Fauser´s die Lämmer führenden
Muttertiere zunächst unter Aufsicht hegen und pflegen.

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Arbeitskräfte

3 Arbeitskräfte drei Generationen sind auf dem Betrieb tätig

Landwirtschaftliche Nutzfläche

290 ha, davon ca. 180 ha Landschafts- und Naturschutzgebiete, 70 ha Truppenübungsplatz

Anzahl Mutterschafe

2 Betriebe mit zusammen 1700 Merinolandschafen
Böcke der Rasse Merinolandschaf und Schwarzkopf

Betriebsorganisation

Sechs Ablammungen im Jahr mit Stallhalltung der Lämmer führenden Mutterschafe bis zum Absetzen; Lämmer z.T. in Aufzuchtkooperation

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Drei Generationen haben die Schäferei weiter entwickelt und ausgebaut

"Die Zeit im Schäferkarren, ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst".

"Früher hatten die Schäfer nur kleine Herden und oft besaßen sie nicht einmal einen Stall. Sie waren die ganze Zeit mit ihren Schafen auf Wanderschaft. Die Entfernung von der Heimat war zu groß und man hatte damals auch keine Verkehrsmittel um abends nach Hause zu fahren. So lebte man, oft das ganze Jahr über, bescheiden auf ca. 3,5 Quadratmetern im Schäferkarren. Man hatte nicht mehr wie einen Strohsack als Matratze, ein Federbett und einen kleinen Kanonenofen. Der rotkarierte Bettüberzug, eine Bank und ein kleiner Schrank machten das Ganze etwas gemütlicher. Das Essen bekam man als Gegenleistung von Bauern weil man auf ihren Äckern pfurchte - gute Düngung! Ich selbst hab die Zeit teilweise miterleben dürfen und war oft tagelang nicht zu Hause."
(www.schaeferei-fauser.de
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Hüten will gelernt sein - die klein parzellierten Flächen sicher zu erreichen, erfordert heute viel Geschick von Herr und Hund

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Direktvermarktung

Breites Angebot an Erzeugnissen vom Schaf - Handpuppen, Felle, Wolle sowie verschiedene Wurstwaren oder Schinken und Frischfleisch

Betriebsbesuche / Ferien auf dem Bauernhof / Heuhotel

Übernachtungen im Schäferkarren und Heuhotel können gebucht werden, die Schäferei ist Station für Wanderritte

Betriebsbesuche und Gruppen sind willkommen

Ansprechpartnerin ist Regina Fauser
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Die Dienstleistungsangebote reichen von Landschaftspflege übers Heuhotel bis zum Betriebsausflug.

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Ehrenamt

aktive Unterstützung der Vermarktungsinitiative Württemberger Lamm

Kontakt

Ernst Fauser
Oberstettenstrasse 17/1
72539 Pfronstetten
Tel (07388) 1281
Fax (07388) 1281
www.schaeferei-fauser.de
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Akteure der Vermarktungsinitiative Württemberger Lamm

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