Baden Württembergische -
Lammfleischerzeugergemeinschaft e.V.

Ein Programm für Mensch, Natur und Umwelt
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Archiv 2009

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2. Württemberger Lammkönigin im Freilichtmuseum Beuren gekürt

"Die Württemberger Lammkönigin muss eine wichtige Botschafterin zwischen den Produzenten und den Verbrauchern sowie eine authentische Sympathieträgerin für die heimische Schafhaltung und deren Menschen sein. Sie ist daher eine Hoheit mit viel Verantwortung, Verpflichtung und Engagement für Mensch, Natur und Umwelt. Dank und Anerkennung gilt der 1. Württemberger Lammkönigin Irene Nagel, die diese Herausforderung mit Bravour meisterte. Ihrer Nachfolgerin, Karin Ruhland, die aus einer traditionellen Wanderschäferfamilie mit Sitz in Laichingen-Macholtsheim (Alb-Donau-Kreis) stammt, wünsche ich viel Kraft, Ausdauer, Spaß, Ausstrahlung und Erfolg.", sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Mittwoch 15. April) im Freilichtmuseum in Beuren (Landkreis Esslingen).

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Nachdem die 1. Württemberger Lammkönigin Irene Nagel benannt wurde, handelte es sich bei der diesjährigen Wahl um ein Auswahlverfahren, wobei die Bewerberinnen zu Fachfragen und persönlichem Auftreten durch eine fachkundige Jury bewertet wurden. Die Jury setzte sich aus der Vorstandschaft der Erzeugergemeinschaft zusammen und wurde zum Einen durch die Leiterin des Freilichtmuseums des Landkreises Esslingen in Beuren, Frau Steffi Cornelius, und zum Anderen durch die Geschäftsführerin des Landesschafzuchtverbandes Baden-Württemberg, Frau Anette Wohlfahrt, unterstützt. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL hat Karin Ruhland im Freilichtmuseum Beuren im Vorfeld der 10. Schäfertage, dem ersten öffentlichen Einsatz der Lammkönigin, feierlich in ihr Amt eingewiesen.
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Karin Ruhland stammt aus einem Schäferbetrieb aus Laichingen-Macholtsheim. Ihre Eltern, Gerda und Heinz Ruhland, hegen und pflegen auf der Schwäbischen Alb und dem badischen Pforzheim Hunderte von Streuobstwiesen, weiden Äcker ab und erhalten mit dem Durchzug ihrer rund 550 Merinolandschafe wertvolle Landschafts- und Naturschutzgebiete. Der Familienbetrieb Ruhland besteht in der zweiten Generation seit 83 Jahren und wird in der ehemals in Baden-Württemberg weit verbreiteten Form der Wanderschafhaltung betrieben. Karin Ruhland hat die mittlerer Reife an der Anne-Frank-Schule in Laichingen abgelegt. Nebenberuflich studierte sie an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Ulm Betriebswirtschaft und arbeitet als Angestellte. In ihrer Freizeit arbeitet sie aktiv auf dem elterlichen Betrieb mit.

Die Veranstaltung, als ein wichtiger Programmteil der 1. Württemberger Lammwochen, sei auch ein Beitrag zur notwendigen Markenpflege und der erforderlichen Weiterentwicklung des Produkts 'heimisches Qualitätslammfleisch – Württemberger Lamm'. „Das Programm 'Württemberger Lamm' ist nicht nur eine Quelle der regionalen Vielfalt auf dem Teller, sondern auch der Abwechslung in der Landschaft in Baden-Württemberg, für die es sich lohnt zu arbeiten, zu werben, zu präsentieren, zu essen und zu genießen“, ergänzte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.

Die Baden-Württembergische Lammfleischerzeugergemeinschaft wünscht Karin Ruhland zahlreiche erfolgreiche Auftritte in der Öffentlichkeit, bei denen sie unser regionales Erzeugnis - „Württemberger Lamm“ - repräsentieren wird.
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Württemberger Lamm auf der Slow Food 2009

Mit 40.000 Besuchern war die diesjährige Slow Food ein großer Erfolg. Auch am Stand von Württemberger Lamm herrschte reger Betrieb und sehr viele Verbraucher zeigten großes Interesse an unserem regional erzeugten Lammfleisch.
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Köche und Schäfer - Auftakt der 1. Württemberger Lammwochen

"Schafhaltung und Wanderschäferei haben in Baden-Württemberg eine lange Tradition. Dies ist ein unverwechselbares Stück unserer regionalen Kultur und unserer Naturlandschaft. Damit pflegen wir auch unsere wertvollen Naturflächen und Biotope. Die Schafhaltung ist Teil Kulturerbes des Landes, wie beispielsweise auch die Schäferläufe zeigen", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, bei der Auftaktveranstaltung "Köche und Schäfer" am Dienstag, 24. März in Deggingen (Landkreis Göppingen)

"Baden-Württemberg galt in früherer Zeit als die "Schafmutter" Deutschlands, und gerade durch die Zucht des "Württemberger Landschafes", welches heute als Merinolandschaf bekannt ist.", erklärte Gerhard Armbruster, 1.Vorstand der Baden-Württembergischen Lammfleischerzeugergemeinschaft e.V. Die Wahl des Veranstaltungsortes auf dem Betrieb der Familie Hertler, einer der renommiertesten "Merinolandschaf-Züchters" soll dieser Tatsache Nachdruck verleihen.
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Minister Hauk betonte, Ziel sei es, ein qualitativ ansprechendes, umfangreiches und kontinuierliches Angebot an heimischem Lammfleisch sicherzustellen. Die Marke Württemberger Lamm sei ein wichtiger Bestandteil der regionalen Lammfleischproduktion und Vermarktung in Baden-Württemberg. Die Geschichte des Württemberger Lamms ist eine regionale Erfolgsgeschichte. Grundlage des Markenerfolgs sei die erfolgreiche Verbindung der Tradition mit den Anforderungen an ein hochwertiges Produkt. Die Produktionsverfahren und der Verkauf wird weiter optimiert und den Bedürfnissen moderner Verbraucher angepasst. Dadurch habe die Marke 'Württemberger Lamm' eine Spitzenposition im deutschen Markt erreicht, so Minister Hauk. Früher war die Wollerzeugung- und verarbeitung ein großer Wirtschaftsfaktor. Heute steht die Pflege und Erhaltung der Kulturlandschaft und die Produktion von Lammfleisch im Mittelpunkt. "Der bewusste Kauf von heimisch erzeugtem Lammfleisch durch den Verbraucher in der Region unterstützt direkt unserer angeschlossenen Betriebe und trägt zum Erhalt unserer über Jahrhundert geprägten Landschaft bei.", betonte Gerhard Armbruster. Um die Gastronomie auf das regionale Produkt "Württemberger Lamm" aufmerksam zu machen, hat die Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg e.V. im Vorfeld einen Rezeptwettbewerb zur Ermittlung des besten Lammrezeptes ausgeschrieben. Die Gewinner wurden bei der Auftaktveranstaltung vorgestellt und präsentierten ihre Gerichte in einer mobilen Schauküche.
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Württemberger Lammkönigin auf der Grünen Woche in Berlin

Auf der Grünen Woche in Berlin kochten die Württemberger Lammkönigin Irene Nagel und Minister Peter Hauk im CMA-Kochstudio Spezialitäten vom Württemberger Lamm.
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